Haarscharf am Rundensieg vorbei!

von Peter 8. Juli 2010

Dieses Wochenende brachte für die LSG Hersbruck endlich das ersehnte Rennwetter, und gleichzeitig die notwendige Portion Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Der Wetterbericht hatte den Samstag als den besseren Flugtag prognostiziert, für den Sonntag waren deutlich schlechtere Bedingungen gemeldet.  

Und tatsächlich trafen die 5 Hersbrucker Piloten am Samstag hervorragende Segelflug-bedingungen an. Ihre Flüge führten zunächst wieder nach Osten bis Furth im Wald, hier wurde gewendet, um dann Kurs auf das Fichtelgebirge und den Thüringer Wald zu nehmen. Dabei wurden die Aufwindbedingungen immer besser, am Nachmittag konnten im Thüringer Wald Höhen von 2400 m über Hersbruck erreicht, und Aufwinde von fast 5 m/s zum Höhengewinn genutzt werden.  

Wer hier den optimalen, tragenden Flugweg fand, konnte mit einer möglichst positiven Aufwind- /Abwindbilanz den zeitraubenden Kreisfluganteil minimieren, und so eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erzielen. Dies schlug sich natürlich nicht nur positiv auf die erreichte Bundesligageschwindigkeit nieder (2,5 h Zeitfenster mit dem schnellsten Schnitt), auch die Gesamtstrecke konnte sich dabei sehen lassen. So erreichte das Team Harries/Bohne eine Gesamtstrecke von jeweils 760 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 106 km/h (Harries), Reiner Rose sogar einen Gesamtschnitt von 111 km/h. Auch der Doppelsitzer mit Amir Treschau als Pilot flog bis in den vorderen Bayerischen Wald, und erreichte nach 300 km problemlos wieder Hersbruck. 

Mit der erzielten BL-Rundengeschwindigkeit von 349,24 km/h (Harries 120,10 km/h, Bohne 119,62 km/h und Rose 109,52 km/h) konnte sich die LSG Hersbruck in der 11. Runde den 2. Platz und 19 Punkte sichern, nur 0,96 km/h hinter dem Rundensieger FSC Odenwald. Damit gelang den Hersbruckern in der Tabelle ein deutlicher Sprung nach vorne, sie belegen jetzt mit 66 Punkten Platz 20. Bleibt zu hoffen, dass es in den verbleibenden 8 Runden genau so gut läuft, und das Wetter weiter mitspielt .

Mit Speed in den Alpen

von Peter 30. Juni 2010

Segelflieger sammeln auch im Gebirge Bundesligapunkte 

Das vergangene Wochenende bescherte ganz Deutschland gute Segelflugbedingungen, und so konnten auch die Hersbrucker endlich wieder größere Streckenflüge unternehmen. Bereits der Samstag ermöglichte, bei etwas feuchterer Warmluft, Streckenflüge bis zu 540 km Länge. Der Sonntag brachte dann trockenere Bedingungen, die bei besseren Sicht- und Aufwindver-hältnissen Strecken von 550 km mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 100 km/h ermöglichten. 

Da für die Bundesliga von jedem Flugplatz innerhalb Deutschlands gestartet werden kann, nutzte Gunther Münzenberg seinen Segelflug-Urlaub in Unterwössen, um für seinen Verein mitzupunkten. So gelang ihm am vergangenen Sonntag ein Gebirgsflug über 540 km, mit Wendepunkten bei Mayrhofen im Zillertal und Bad Gastein. Nebenbei erreichte er damit auch noch die höchste Bundesligageschwindigkeit seines Vereines. 

Für die Hersbrucker Piloten führten die Flüge am Samstag bis in den Norden des Thüringer Waldes, während am Sonntag der Bayerische Wald favorisiert wurde, der dann aber leider die Erwartungen nicht erfüllen konnte. So wurde am Sonntag hauptsächlich in dem Gebiet Kötzting, Bayreuth und Bamberg geflogen, alle 7 Piloten erreichten im motorlosen Flug wieder ihren Startplatz. 

Mit dieser Leistung erreichte das Team Münzenberg, Harries und Bohne Platz 17 und 4 Punkte, die Hersbrucker Segelflieger belegen jetzt nach der 10. Runde Platz 26 der Tabelle, punktgleich mit dem LSV Schneverdingen (NI). Sollte das gute Wetter weiter anhalten, müsste es möglich sein den Rückstand nach vorne weiter zu verkürzen. 

Ohne Abschirmung wäre es auch mal schön…

von Peter 21. Juni 2010

Hallo Freunde, das Wochenende ist rum, und diesmal finde ich sogar mal Zeit ein bisschen über die Streckenflüge zu berichten.

Der Wetterbericht hatte ursprünglich für Samstag gut fliegbar (wenn auch teilweise abgeschirmt), und für Sonntag schlecht gemeldet. Dann hieß es plötzlich, der Sonntag könnte auch ganz gut werden. Eine Planung ist da fast unmöglich, aber man muss halt versuchen, das Beste daraus zu machen.

Am Samstag haben dann Gunther, Stefan, Reiner und ich unser Glück versucht. Leider veranlasste uns eine großflächige Abschirmung zu einem relativ späten Abflug, der uns zwar noch eine Ligawertung ermöglichte, aus eigener Kraft nach Hause schaffte es allerdings nur Gunther, der auch gleich den schnellsten Schnitt vorlegen konnte.

Dabei waren wir bei besserem Wetter im Osten Richtung Tschechien unterwegs, wobei wir sogar ca. 30 km ins Nachbarland fliegen konnten. Nach der Wende hatte ich dann ein bisschen Probleme gegen den Wind den Sprung zurück über die Grenze zu schaffen. Ein unschöner Gedanke, die Nacht bei Karlsbader Obladen verbringen zu müssen…, aber schließlich hat es ja dann doch noch geklappt. Die anderen waren da natürlich schon über alle Berge.

Mittlerweile schob sich aus Süden auch noch eine dicke Abschirmung herein, die einen Umweg nördl. des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr als die bessere Alternative erscheinen ließ. Geklappt hat es leider trotzdem nicht, nur Gunther, der ein bisschen früher dran war, schaffte es auf direktem Weg nach Hause. Stefan kam bis Bayreuth, ich bis Speichersdorf und Reiner musste bei Pegnitz den Rattl bemühen. Allerdings ging es nicht nur uns so; auch das Königsdorfer Bundesliga-Team hatte sich, nach Start am Feuerstein, auf dieselben Flugplätze verteilt.

Am Sonntag dann im Prinzip das selbe Spiel; man fliegt bei schwachem Wetter ab, und versucht das gute Wetterfenster zu erreichen. Bei Reinhard hat dies leider nicht geklappt, er musste bereits bei der Anreise in Dobenreuth landen. Gunther konnte sich schließlich ins gute Wetter durchschlagen, in Oberfranken bei Coburg seinen Bundesligaschnitt erfliegen, und schließlich vor der obligatorischen Abschirmung gerade noch den Startplatz wieder erreichen.

Bei den z.Zt. vorherrschenden Wetterlagen ist wirklich voller Einsatz, und der Motorsegler (für den Rückschlepp) gefragt. Danke an Klaus und Nico fürs heimschleppen.

Wenigstens gelang es Gunther (89,58 km/h), Reiner (76,25 km/h) und Stefan (74,08 km/h) diesmal ordentlich zu Punkten, und uns mit Rundenplatz 11 und 10 Punkten einen Tabellenplatz nach vorne zu bringen. So könnte es ruhig weitergehen!

Wetter gut, Platzierung schlecht

von Peter 10. Juni 2010

Die lang ersehnte Wetterbesserung ermöglichte es den Hersbrucker Segelfliegern endlich wieder ordentlich zu fliegen, die Leistung wurde aber in der Bundesliga-Platzierung nicht belohnt.

Der Wetterbericht hatte Blauthermik gemeldet, d.h. dass es keine Quellwolken geben sollte, die den Segelfliegern den Aufwind markieren. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hatte aber gezeigt, dass es bei ähnlichen Wetterlagen über den Mittelgebirgszügen wie Thüringer Wald, Schwäbische Alb oder Bayerischer Wald oft doch zu Wolkenbildung und guten Segelflugwetterlagen kommen kann. Und auf welchen Tag setzt man, wenn für beide Wochenendtage die gleiche Wetterprognose gilt?

Die Hersbrucker versuchten ihr Glück schließlich am Samstag, und trafen bei Aufwindstärken von 3 m/s und einer maximalen Flughöhe von bis zu 1800m über Hersbruck recht gute Bedingungen an. Nach längerem aufwindlosem Gleitflug über die feuchten Naabniederungen, erreichte das Bundesligateam schließlich die Wolken entlang der östlichen Landesgrenze. Im Gebiet zwischen Waldsassen und Waldmünchen wurde dann der Bundesligaschnitt erflogen, spannend war schließlich wieder der Rückflug über das Naabtal. Erst am Monte Kaolino bei Hirschau wurde wieder ein Aufwind angetroffen, der die notwendige Höhe für den Heimflug spendierte.

Bei diesem Flug erreichten 3 Piloten Bundesligageschwindigkeiten über 90 km/h, ein Ergebnis mit  dem man zunächst auch sehr zufrieden sein konnte.

Leider warf dann die für den Sonntagabend gemeldete Kaltfront das Ergebnis wieder durcheinander. Die einfließende labilere Luftmasse sorgte nämlich am Sonntag für noch bessere Bedingungen, diesmal im Vogtland Richtung Chemnitz, die leider von den Hersbruckern nicht genutzt werden konnten.

So blieb es letztlich wieder bei Rundenplatz 18 (von 30), und 3 Punkten in Runde 7. Damit liegt die LSG Hersbruck mit 23 Punkten auf Platz 27 der Tabelle, und weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Im Teamflug zum Erfolg

von Peter 14. Mai 2010

Bevor der Regen kam (Foto: Lukas Grams)Hallo Freunde, hier der aktuelle Artikel in der HZ; das Foto ist von Lukas:

Bei erneut schwierigen Wetterbedingungen gelang den Hersbrucker Segelfliegern am vergangenen Samstag in der Tabelle der Segelflugbundesliga ein weiterer Schritt nach vorne. Den ganzen Samstagvormittag mussten die Hersbrucker Piloten am Boden auf bessere Bedingungen warten, bis schließlich gegen 15:00 Uhr ein kleines Wetterfenster mit fliegbaren Bedingungen einen Start ermöglichte. Im Teamflug gelang es den Piloten Harries, Wild und Bohne schließlich, im Gebiet zwischen Oberpfalz und Fränkischer Schweiz Strecken von 220 km zu erfliegen, und den Startplatz problemlos wieder zu erreichen. Dabei wurden Bundesligageschwindigkeiten von 71 km/h erreicht. Mit dieser Leistung platzierte sich die LSG Hersbruck in der 3. Runde der Segelflugbundesliga auf Platz 15, und konnte 6 Punkte für sich verbuchen ein. Damit gelang den Segelfliegern in der Tabelle wieder ein kleiner Schritt nach vorne; sie belegen jetzt mit 10 Punkten den 24. Platz. Leider blieb der Monat Mai, der für Segelflieger normalerweise immer Top-Bedingungen bietet, bisher deutlich hinter den Erwartungen zurück. Es wäre schön, wenn die kommenden Wochen wieder längere Streckenflüge mit höheren Geschwindigkeiten ermöglichen würden.

Schauerslalom

von Peter 4. Mai 2010

dsc_0468.JPGNachdem das 1. Bundesligawochenende uns mit Blauthermik und sommerlichen Temperaturen den Bundesligaauftakt erschwerte, hatten wir am letzten Samstag mit genau umgekehrten Bedingungen zu kämpfen. Es waren nur sehr schwache Bedingungen mit Regen gemeldet, so dass die meisten von uns ein Alternativprogramm der Fliegerei vorzogen.

Lediglich ein Unerschrockener, unser Gunther, entschloss sich das Wetterfenster zu nutzen, bevor die nächste Schauerstaffel wieder über Hersbruck eintraf. Eine goldrichtige Entscheidung, auch wenn das Ergebnis letztlich ziemlich knapp war. Gunther gelang es im Gebiet östl. des Platzes eine Gesamtstrecke von 119 km zu erfliegen, und dabei einen Bundesligaschnitt von 40,05 km/h zu erreichen. Das war wirklich hasenwild knapp, schließlich liegt die Mindestgeschwindigkeit für eine Wertung bei 40 km/h. Das Glück winkt den Tüchtigen!

Diese tolle Leistung wurde mit Rundenplatz 18 und 3 Punkten belohnt. Damit befinden wir uns jetzt mit 4 Punkten auf Gesamtplatz 26 der Tabelle.

 Damit bestätigt sich einmal mehr die Erkenntnis, dass die Bundesliga an den schwachen Tagen entschieden wird. Glückwunsch an Gunther.

Schwacher Bundesligastart

von Peter 2. Mai 2010

Mit mäßigem Erfolg starteten die Segelflieger der LSG Hersbruck in die erste von 19 Runden der Segelflug-Bundesliga.Pünktlich zum Start der ersten Wochenendrunde hatte sich eine Wetterlage eingestellt, die mit ihrem wolkenlosen Himmel Ausflugswetter bescherte, die Aufwindsuche aber erschwerte. Bei gutem Segelflugwetter werden die Aufwinde durch Cumuluswolken markiert, die am vergangenen Wochenende fehlten.

Dazu kamen taktische Fehler, da es bei einer solchen Wetterlage üblich ist im Team zu fliegen, um die Aufwindsuche zu erleichtern. Die Piloten der LSG waren aber alle alleine unterwegs,  rückblickend sicher die falsche Entscheidung.

Trotzdem gelang es Gunther Münzenberg und Stefan Harries, bei ihren Flügen im Raum Fichtelgebirge – Tirschenreuth Flughöhen von 2000m über Hersbruck zu erreichen.

Das Bundesligateam komplett machte am Sonntag Reinhard Wild, der im Gebiet zwischen Pegnitz, Weiden und Schwandorf unterwegs war.

Damit platzierte sich die Luftsportgemeinschaft Hersbruck mit 1 Punkt auf Platz 27 der Tabelle.

Ehrung für jahrzehntelangen Einsatz

von Stefan (Admin) 20. März 2010

Manfred Blaurock und Bürgermeister Plattmeier
Hersbrucks 1. Bürgermeister Wolfgang Plattmeier und Manfred Blaurock bei der Übergabe der Ehrennadel.

Unser Manfred wurde heute von der Stadt Hersbruck für seinen ehrenamtlichen Einsatz in 26 Jahren als 1. Vorsitzender der Hersbrucker Flieger mit einer Urkunde und einer Ehrennadel geehrt. Hier ein Auszug der Laudatio von Hersbrucks Ersten Bürgermeisters Wolfgang Plattmeier:

“Manfred Blaurock hat mit größtem Einsatz, Herzblut und Engagement 26 Jahre lang an der Spitze der Luftsportgemeinschaft gestanden und unseren Verein damit entscheidend geprägt. Für diesen vorbildlichen Einsatz, seine enorme Ausdauer und die ständige Bereitschaft in all den Jahren wurde er bei unserem 60-Jährigen Jubiläum im Herbst 2009 auch zum Ehrenmitglied ernannt.
In dieser langen Zeit des “Präsidenten-Daseins” hat er durch kontinuierliche Präsenz, sein unermüdliches Wirken im Alltag und die ständige Bereitschaft, Verantwortung in sämtlichen Bereichen zu übernehmen, überzeugt und unseren Verein auf seinem Weg dorthin begleitet und gelenkt, wo er heute steht. Ein Weg fort vom hierarchisch geprägten, klassischen Aeroclub hin zu einem modernen Sportverein. Ihm und seiner Vereinsführung verdanken wir eine starke wirtschaftliche Weiterentwicklung und die im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten bestmögliche Standortsituation: Durch positive Kooperation mit den Landwirten hat er dazu beigetragen, unser Fluggelände erfolgreich abzusichern. Dank seiner intensiven Kontaktpflege vor Ort ist die LSG Hersbruck sehr gut in das Stadtleben integriert und erfreut sich eines positiven Ansehens in der Öffentlichkeit.
Viele hoch erfreuliche Aspekte und ein absolut stabiles Fundament, auf dem er nun der nächsten Generation die Vereinsführung übergeben hat.”

60 Jahre LSG Hersbruck

von Stefan (Admin) 6. Dezember 2009

Geehrte 60 Jahre LSG Hersbruck
1. Vorsitzender Stefan Harries (hinten rechts) mit den Geehrten Manfred Blaurock, Klaus Ziegler, Claus Kupke und Werner Spiegel (von links).

Auch wenn mancher der alten Hasen der Luftsportgemeinschaft Hersbruck (LSG) schon 80 Jahre zuschreiben wollte, wurde Ende November doch das offizielle 60jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Die Gründungsurkunde aus dem Jahr 1949 belegt den Wiederbeginn der Fliegerei in Hersbruck nach dem 2. Weltkrieg. Gründungsmitglieder konnten vom 1. Vorsitzenden Stefan Harries leider keine mehr geehrt werden. Aber einigen anderen sehr verdienten Vereinskollegen konnte er im Rahmen der Feierstunde für ihre langjährige Treue danken. So wurde Klaus Ziegler für 25 und Wolfgang Steinbrenner für 40 Jahre Mitgliedschaft und Engagement geehrt. Werner Spiegel stellt dem Verein sein Wissen und seine vielfältigen Fähigkeiten seit über 50 Jahren zur Verfügung und wurde dafür ebenso wie für seine über 35jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Werkstattleiter geehrt. Ebenfalls für über 50 Jahre treues Engagement wurde der Konstrukteur der Winde, Claus Kupke, ausgezeichnet. “Auch sein Einsatz für die LSG verdient höchste Anerkennung.”, stellte Harries im Rahmen seiner Festrede stolz fest. Als krönenden Höhepunkt quasi durfte er anschließend seinen Vorgänger Manfred Blaurock zum Ehrenmitglied ernennen. Blaurock stand 26 Jahre an der Spitze des Vereins und hat mit vorbildlichem Einsatz die LSG Hersbruck von einem hierarchisch geführten, klassischen Aeroclub hin zu einem modernen Sportverein gelenkt.
Dessen Führung hat der langjährige 2. Vorsitzende Harries vor einem Jahr übernommen und sich seitdem voller Elan und Tatkraft mit seinen Vorstandskollegen für die Fortsetzung der positiven Vereinsentwicklung eingesetzt. In seinen Visionen für die LSG führte er die intensive ehrenamtliche Schulung des Fliegernachwuchses, eine breite, vielgestaltige Öffentlichkeitsarbeit, ein lebendiges Vereinsleben und ein hohes sportliches Engagement der Piloten als tragende Säulen des Vereins auf. Für einen kleinen Verein wie die LSG Hersbruck ist das eine stolze Angebotspalette - insbesondere hinsichtlich der beachtlichen Erfolge des Vereins. Besonders stolz zeigte sich Harries über den erneuten Verbleib der Luftsportgemeinschaft in der 1. Segelflugbundesliga. Mit einem 18. Platz behaupteten sich die Piloten unter den 30 besten Vereinen in Deutschland und freuen sich, auch 2010 nun zum 5. Mal in Folge in der 1. Liga um die schnellsten Flüge zu kämpfen. Das Forum dieses Wettbewerbs, der Online Contest (OLC), stellt das Herzstück der sportlichen Ambitionen in der LSG dar. Viele Piloten nutzen diese Internetplattform sehr intensiv. In diesem Zusammenhang würdigte Harries den Initiator dieser Idee, den Hersbrucker Piloten Reiner Rose, für seine weltweiten Verdienste im Flugsport.
So haben im Laufe der Ausführungen zur Vereinsgeschichte und den aktuellen Entwicklungen auch alle Ehrengäste einen guten Einblick in den Luftsport und die gigantischen Möglichkeiten der modernen Technik bekommen. Sämtliche Vertreter der Stadt Hersbruck sowie Landrat Armin Kroder zeigten sich sehr beeindruckt und würdigten insbesondere den sportlichen Erfolg ebenso wie das herausragende freiwillige Engagement im Verein, das den Segelflugsport mit Fug und Recht als eine der letzten Bastionen der Ehrenamtlichkeit erscheinen lässt. Ein nicht hoch genug einzuschätzender Wert - insbesondere für die Jugend. Diese hat den Gästen mit ihrem Videobeitrag mit Impressionen aus der Saison 2009 ganz besonders imponiert. “Auf diesen Nachwuchs könnt ihr in jeder Hinsicht sehr stolz sein!” stellte der Landrat anerkennend fest. Ebenso wie alle anderen Gäste verfolgte auch er die weiteren Programmpunkte des Almabtriebs angetan und plauderte anschließend mit Jung und Alt bis nach Mitternacht über die Faszination des Fliegens. Mal sehen, ob bei ihm der Funke überspringt, wenn er im nächsten Sommer seinen Rundfluggutschein einlösen wird.

Landesjugendtreffen 2009

von Lukas 14. Oktober 2009

Ela, Tanja und Christoph
Ela, Tanja und Christoph von der Hersbrucker Fliegerjugend kämpfen sich den Weg durch den Nebel zum Laju

Dieses Wochenende fand das Landesjugendtreffen der bayerischen Luftsportjugend statt. Wir fuhren mit sieben Mann und drei unserer Freunde aus Burghausen zum Flugplatz Stillberghof, um uns mit 450 Sportkameraden zu treffen.

Thermikkreisen
Selbst durch Nebel und leichtem Regen ließen wir uns die Olympiade, das alljährliche Geländespiel, nicht vermiesen und konnten uns trotz der erschwerten Bedingungen vom 13. Platz im letzten Jahr auf einen 9. Platz verbessern.

Party!
Am Abend fand eine riesige Party mit toller Musik, leckeren Drinks und jeder Menge guter Laune statt. Eine Fetzengaudi!

Das Flugprogramm mit spektakulären Kunstflugvorführungen einer Lo100 und einer Extra 300 sowie der Vorführung eines Fantrainers rundeten das Programm am Sonntag ab.

Wir danken der Jugend der Segelfluggruppe Donauwörth-Monheim, die auf ihrem Flugplatz einfach Unglaubliches auf die Beine gestellt hat. Es hat echt an nichts gefehlt. Da müssen sich die Organisatoren im nächsten Jahr echt anstrengen, um Vergleichbares bieten zu können.

Party! Party! Schlaflager

Mehr: www.laju2009.de