Zwischen Fichtelgebirge und Donau …
…waren wir am letzten Wochenende auf der Jagd nach Streckenkilometern und Bundesligapunkten unterwegs.
Nachdem die Wettervorhersage den Samstag als den besseren Tag des Wochenendes favorisiert hatte, waren die meisten von uns am Samstag unterwegs. Der Samstag begann allerdings wie ein nebliger Novembertag, der uns aber einige wunderschöne Impressionen bot als sich der Nebel lichtete und übergangslos CU entstanden. Zumindest die Wetteroptik vom Boden sah dann aber am Sonntag noch einmal deutlich besser aus; allerdings baute das gute Wetter wesentlich früher ab als am Vortag.
Gegen 13 Uhr startete dann Gunther mit der LS 4, die restlichen Piloten folgten Zug um Zug. Der Oststartplatz war durch die Niederschläge des Vortages noch relativ feucht; Günter (LG) musste mit seiner ASH sogar im Windenschlepp starten, da ein Eigenstart oder F-Schlepp nicht möglich war. Die meisten von uns flogen dann Richtung Norden (Fichtelgebirge) ab, mit dem Plan den strammen NNO-Wind auszunutzen und einen langen Rückenwindschenkel Fichtelgebirge – BayerWald folgen zu lassen. Die Rechnung ging aber zumindest in meinem Fall nur zum Teil auf, da sich der von mir favorisierte Bayerische Wald als Flop erwies. Zudem hatte ich unterwegs auch noch meine Teampartner Stefan und Reinhard verloren, die mit geschickterer Flugwegwahl wesentlich flotter unterwegs waren. Sie flogen westl. Cham über Neunburg v. Wald Richtung Straubing.
Gunther, Günther (LG) und Reiner wählten schließlich eine Route südl. um Hohenfels, die offensichtlich auch recht gut fliegbar war; schließlich konnte Gunther mit seinem Flug die höchste Bundesligageschwindigkeit dieser Runde für die LSG erfliegen.
Hier die Rundengeschwindigkeiten: Gunther 95,47 km/h, Stefan 95,39 km/h und Reinhard mit 93,54 km/h. Obwohl es diesmal nur für einen BL-Punkt gereicht hat, finde ich dass wir mit 3 Flügen um die 95 km/h durchaus zufrieden sein können. Wir haben 3 Flüge in der Wertung, das letzte Quäntchen Glück hat halt noch gefehlt. In der Tabelle liegen wir mit 4 Punkten auf Platz 25.
Am Samstag wurden Strecken um die 400 km erflogen, die weiteste Strecke am Sonntag schaffte Klaus Ziegler mit 414 km (80,6 km/h), gefolgt von Joachim mit 332 km (71,4 km/h). Amir, Farshad und Lukas waren ca. 200 km unterwegs, und Ferdinand im Twin III ca. 180 km.
Schauen wir mal was uns der nächste Flug an Erlebnissen bringt; das Foto mit den Eindrücken vom Samstagmorgen stammt übrigens von Lukas.
