Ohne Abschirmung wäre es auch mal schön…

Hallo Freunde, das Wochenende ist rum, und diesmal finde ich sogar mal Zeit ein bisschen über die Streckenflüge zu berichten.

Der Wetterbericht hatte ursprünglich für Samstag gut fliegbar (wenn auch teilweise abgeschirmt), und für Sonntag schlecht gemeldet. Dann hieß es plötzlich, der Sonntag könnte auch ganz gut werden. Eine Planung ist da fast unmöglich, aber man muss halt versuchen, das Beste daraus zu machen.

Am Samstag haben dann Gunther, Stefan, Reiner und ich unser Glück versucht. Leider veranlasste uns eine großflächige Abschirmung zu einem relativ späten Abflug, der uns zwar noch eine Ligawertung ermöglichte, aus eigener Kraft nach Hause schaffte es allerdings nur Gunther, der auch gleich den schnellsten Schnitt vorlegen konnte.

Dabei waren wir bei besserem Wetter im Osten Richtung Tschechien unterwegs, wobei wir sogar ca. 30 km ins Nachbarland fliegen konnten. Nach der Wende hatte ich dann ein bisschen Probleme gegen den Wind den Sprung zurück über die Grenze zu schaffen. Ein unschöner Gedanke, die Nacht bei Karlsbader Obladen verbringen zu müssen…, aber schließlich hat es ja dann doch noch geklappt. Die anderen waren da natürlich schon über alle Berge.

Mittlerweile schob sich aus Süden auch noch eine dicke Abschirmung herein, die einen Umweg nördl. des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr als die bessere Alternative erscheinen ließ. Geklappt hat es leider trotzdem nicht, nur Gunther, der ein bisschen früher dran war, schaffte es auf direktem Weg nach Hause. Stefan kam bis Bayreuth, ich bis Speichersdorf und Reiner musste bei Pegnitz den Rattl bemühen. Allerdings ging es nicht nur uns so; auch das Königsdorfer Bundesliga-Team hatte sich, nach Start am Feuerstein, auf dieselben Flugplätze verteilt.

Am Sonntag dann im Prinzip das selbe Spiel; man fliegt bei schwachem Wetter ab, und versucht das gute Wetterfenster zu erreichen. Bei Reinhard hat dies leider nicht geklappt, er musste bereits bei der Anreise in Dobenreuth landen. Gunther konnte sich schließlich ins gute Wetter durchschlagen, in Oberfranken bei Coburg seinen Bundesligaschnitt erfliegen, und schließlich vor der obligatorischen Abschirmung gerade noch den Startplatz wieder erreichen.

Bei den z.Zt. vorherrschenden Wetterlagen ist wirklich voller Einsatz, und der Motorsegler (für den Rückschlepp) gefragt. Danke an Klaus und Nico fürs heimschleppen.

Wenigstens gelang es Gunther (89,58 km/h), Reiner (76,25 km/h) und Stefan (74,08 km/h) diesmal ordentlich zu Punkten, und uns mit Rundenplatz 11 und 10 Punkten einen Tabellenplatz nach vorne zu bringen. So könnte es ruhig weitergehen!

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