Trotz Gewitter erfolgreich!
Schauer und Gewitter bestimmten am vergangenen Wochenende die Taktik der Hersbrucker Segelflieger bei ihrer Jagd nach Streckenkilometern und Bundesligapunkten.
Der Segelflugwetterbericht hatte für beide Tage des letzten Wochenendes gute Thermikbedingungen, aber auch ab Mittag eine starke Neigung zu Schauern und Gewittern vorhergesagt. Blieben diese am Samstag noch regional begrenzt, so war für den Sonntag Nachmittag im Vorfeld einer Kaltfront eine linienförmig auftretende Gewitterfront angekündigt.
So galt es an beiden Tagen neben einer Geschwindigkeits- und streckenoptimierten Wahl des Flugweges, immer das Wettergeschehen Richtung Startplatz zu beobachten, um eine sichere Rückkehr, oder zumindest die Landung auf einem Ausweichflugplatz zu ermöglichen.
Konnte das am Samstag gestartete Bundesligateam Stefan Harries, Reiner Rose und Peter Bohne zwischen Schwandorf und Bamberg noch Strecken von knapp über 300 km erfliegen, so waren es am Sonntag aufgrund des kürzeren Zeitfensters für das Team Gunther Münzenberg und Reinhard Wild nur 240 km, bevor der große Regen kam. Dabei nutzte das Team Münzenberg/ Wild seine Chance wirklich bis zuletzt, die Flugzeuge konnten gerade noch abgebaut und der Anhänger geschlossen werden, bevor die Regenschauer Hersbruck erreichten.
Das Highlight des Samstags war ein Aufwind über dem Veldensteiner Forst, der mit durchschnittlichen Steigwerten von 4,9 m/s in 7 Vollkreisen einen Höhengewinn von 700 m ermöglichte.
Lohn der Mühen war in Runde 5 dann ein sehr guter 4. Platz und 17 Punkte, die den Hersbrucker Segelflieger wieder einen Schritt nach vorne auf Platz 8 der Bundesligatabelle ermöglichten.