Feuchter Start in die 1. Bundesliga

Am vergangenen Wochenende startete die LSG Hersbruck in die erste von 19 Runden der 1. Segelflug-Bundesliga. Trotz großer Bedenken am Vortag, die Landebahn war durch die Regenfälle der vergangenen Tage extrem aufgeweicht, konnten wir pünktlich in die neue Saison starten. Bei der Segelflug-Bundesliga kann von sämtlichen Flugplätzen Deutschlands gestartet werden; gewertet wird die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit innerhalb eines 2,5h Zeitfensters. Die schnellsten 3 Piloten eines Vereins kommen dann in die Wertung. Bei der LSG Hersbruck kämpften diesmal 6 Piloten um Bundesligapunkte. Am schnellsten, und somit in die Wertung flogen sich Stefan Harries (85,40km/h), Günter Lorenz (85,05km/h) und Gunther Münzenberg (79,68km/h), die damit eine Rundengeschwindigkeit von 250,14km/h und somit 1 Punkten für die LSG erfliegen konnten. Am weitesten vom Heimatflugplatz entfernte sich dabei Günter Lorenz, der auf der Schwäbischen Alb bei Heidenheim wendete, und so 365km zurücklegen konnte. Dabei war wegen des weichen Bodens am Startplatz kein Flugzeugschlepp möglich; es konnte nur an der Winde gestartet werden, was aufgrund der geringeren Ausklinkhöhe den Anschluss an die Thermik deutlich erschwert. Außerdem konnte kein Wasserballast (der normalerweise zur Erzielung höherer Vorfluggeschwindigkeiten notwendig ist) getankt werden. Die Flugzeuge wären sonst im Boden versunken, ein Start war mit Ballast unmöglich. Nun hoffen wir für die kommenden Runden auf gutes Flugwetter und bessere Platzverhältnisse, damit wir wieder erfolgreich vorne mitmischen können.

Start in die Bundesliga 2008 Start in die Bundesliga 2008 Start in die Bundesliga 2008

Eine Reaktion zu “Feuchter Start in die 1. Bundesliga”

  1. glidersamy

    Netter Bericht Peter liest sich gut und kurz ! Weiter sou.
    ps:
    Wow Ls8 schaut ja mal klasse aus. nochmal meinen herzlichsten ;)

Einen Kommentar schreiben