1. Bundesliga - Klassenerhalt mit Schwierigkeiten geschafft!

Mit der Streckenflugsaison 2006 war das so eine Sache. Sportlich gesehen hatten wir uns große Ziele gesetzt, wettertechnisch wurden wir vor große Herausforderungen gestellt. Nun neigt sich die Saison wieder dem Ende zu und wir können neben einigen herausragenden Einzelleistungen auf das Erreichen des vor der Saison gesetzten Minimalziels stolz sein: Wir haben den Klassenerhalt in der 1. Segelflugbundesliga geschafft! Nach einem zähen Saisonstart und manch ungewöhnlichen Vorfällen (wie z.B. dem, dass bei durchaus gutem Wetter und tragfähiger Startbahn nicht einmal die Mindestzahl von drei Piloten an den Start ging) gelang noch rechtzeitig zum Saisonende der Stimmungsumschwung. Plötzlich punktete die LSG wieder. In der 16. Runde reichte es sogar zu einem Rundensieg durch die schnellsten Flüge in Deutschland. Mit hauchdünnem Vorsprung konnten wir uns schließlich gegenüber der starken Konkurrenz durchsetzen und fliegen auch in der Saison 2007 wieder unter den 30 besten Vereinen in Deutschland mit. Darauf sind wir nicht nur wegen der anspruchsvollen Wetterlagen, sondern auch aufgrund unserer Vereinsgröße sehr stolz.
Das Erreichen des Klassenerhalts kann die Enttäuschung der Verantwortlichen über eine ansonsten eher mäßige Saison - insbesondere in Bezug auf den Streckenflug - zwar schmälern. Für eine grundlegende Stimmungsbesserung bedarf es für die kommende Saison eines allgemeinen Motivationsschubs und manch neuer Strategien. Wenn wir uns für den Kampf um den erneuten Klassenerhalt entscheiden, ist es wichtig, dass wir alle an diesem Strang ziehen und uns als Gemeinschaft für dieses sportliche Ziel einsetzen.
Ein wesentlicher Baustein für den sportlichen Ehrgeiz des Vereins sind die herausragenden Leistungen, die unsere Piloten 2006 erreicht haben. Von diesen Erfolgen profitiert die gesamte LSG, sie können als Anreiz dienen, auch in der nächsten Saison wieder vorne mitzufliegen, für jeden einzelnen neue sportliche Ziele zu stecken und den Segelflugsport an sich weiter voranzubringen.
Diese besonderen Leistungen wollen abschließend Lust auf mehr machen:
Für Günter Lorenz ging ein jahrelanger Traum in Erfüllung. Von seiner zweiten fliegerischen Heimat Zell am See gelang ihm am 14. Juni der erste Flug über die 1.000 km-Marke [Info zum Flug]. Stefan Harries gewann nach sechs spannenden und anspruchsvollen Wertungstagen den Deutschlandpokal der Spezial-Rennklasse [mehr] und Gunther Münzenberg absolvierte am 10. Juni den ersten Flug über die 500 km-Hürde [Info zum Flug]. Den schnellsten Bundesligaflug spulte Reiner Rose am 22. Juli mit über 108 km/h ab [Info zum Flug].

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